Zyklikler bleiben weiter gefragt - Knorr-Bremse schiebt sich ans 52-Wochenhoch!

Zykliker bleiben angesichts der Aussichten auf eine nachhaltige konjunkturelle Erholung nach der Coronavirus-Pandemie weiter gefragt. Neben Schwergewichten aus der Chemie- oder der Autobranche wie Lanxess, BMW oder VW kristallisiert sich Knorr-Bremse als einer der Favoriten heraus und könnte nun zeitnah aus der mehrtägigen engen Konsolidierung auf ein neues Jahreshoch ausbrechen. Was steckt dahinter?

- Knorr-Bremse ist einer der weltweit führenden Anbieter von Bremssysteme und Komponenten für Schienenfahrzeuge und profitiert damit von steigenden Investitionen in den Ausbau des ÖPNV. In diesem Zusammenhang erhielt man gestern einen Auftrag zur Ausrüstung von 30 Hochgewichdigkeits-Zügen vom Typ ICE.

- Daneben ist Knorr-Bremse auch bei Bremssystemen für Lkw und andere Nutzfahrzeuge einer der führenden Anbieter. Damit sollte man von der sich abzeichnenden Nachfragebelebung im Nutzfahrzeugsektor profitieren.

- Nachdem man im ersten Halbjahr aufgrund der aktuellen Krise Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis verzeichnet hatte, zeigt man sich für 2020 etwas optimistischer und hob das untere Ende der Prognosespanne leicht an. Dabei rechnet man nun mit einem Umsatz von 5,9 bis 6,2 Mrd. Euro (zuvor 5,8 bis 6,2 Mrd. Euro) und einer operativen Marge von 16,5 bis 17,5% (zuvor: 16,0 bis 17,5%).

- Technisch macht Knorr-Bremse einen vielversprechenden Eindruck. Wird die enge Konsolidierung am 52-Wochenhoch nach oben aufgelöst, bietet es sich an, bei einem Breakout auf ein neus Jahreshoch prozyklisch auf der Long-Seite zu folgen!

Zyklikler bleiben weiter gefragt - Knorr-Bremse schiebt sich ans 52-Wochenhoch!