VeriSign hat Monopolstellung bei .com-Domains - Aktie nähert sich dem Allzeithoch aus dem Jahr 2000
Das US-Unternehmen VeriSign gilt als ein führender Anbieter kritischer Internet-Infrastruktur und Domain-Name-Registrierungsdienste. Eine der Kernaufgaben ist die Registrierung und Verwaltung von Millionen von .com- und .net-Domains sowie die Sicherstellung der ständigen Erreichbarkeit. Geliefert werden auch Cybersicherheitslösungen und Abwehrfunktionen bei DDoS-Angriffen. VeriSign hat dabei eine 27-jährige Erfolgsgeschichte mit der Monopolstellung bei .com-Domains. Die .com-Domain gilt als eine der wichtigsten und bekanntesten Top-Level-Domains (TLDs) im Internet und mit einer ICANN-Vertragsverlängerung im vergangenen November bleibt VeriSign auch bis 2030 der alleinige Registrierungsbetreiber für das .com-Register.
VeriSign kooperiert weltweit mit etwa 2.000 Domain-Registraren, die von VeriSign gekaufte Domains an Endkunden weiterverkaufen. Der Bestand der für VeriSign wichtigen 169 Mio. Domains .com- und .net erfuhr durch geringere Marketingausgaben der Partner für Neukundengewinne zuletzt Gegenwind, wobei ein Domain-Tracker der Citi-Analysten mit sequenziellem Wachstum für Januar beim Domain-Bestand einen Wendepunkt aufzeigte. Marketingprogramme von VeriSign zeigen demnach Wirkung und sollen laut CEO Jim Bidzos 2025 für Rückenwind sorgen.
Berkshire Hathaway baute seine Beteiligung im vergangenen Dezember auf fast 14 % der Unternehmensanteile aus und könnte damit für weitere Aufmerksamkeit sorgen. Das Management hob die Umsatzprognose für das Fiskaljahr 2025 zuletzt auf 1,62 bis 1,64 Mrd. USD (Konsens: 1,61 Mrd. USD) an. Nun startet der Breakoutversuch auf ein neues Mehrjahreshoch, der die Aktie zum im Jahr 2000 markierten Allzeithoch bei 258,5 USD führen könnte.

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