Apple zieht alle Register! Mit neuen Produkten wie dem iPhone Air und eigener Chip-Souveränität zur KI-Macht!
Apple (APPL) hat am Freitag nicht nur seine neue iPhone-Generation in die Stores gebracht, sondern zugleich ein klares Signal an Investoren, Wettbewerber und Partner gesendet. Cupertino übernimmt die volle Kontrolle über die Herzstücke seiner Geräte. Mit dem neuen iPhone Air, dem KI-getriebenen A19 Pro, dem hausgemachten N1 Wireless-Chip und dem C1X-Modem stellt Apple die Weichen für eine Zukunft ohne Broadcom und Qualcomm und sichert sich einen technologischen Vorsprung, der die gesamte Branche aufrüttelt. Erste Verkaufszahlen des iPhone 17 zeigen, dass die Strategie aufgeht.
Neuer Verkaufsstart mit Rückenwind
Am Freitag begann Apple weltweit mit dem Verkauf seiner neuen Produktreihe. iPhone 17, iPhone Air, iPhone 17 Pro und 17 Pro Max, begleitet von der Apple Watch Series 11, Ultra 3, SE 3 sowie den AirPods Pro 3. In den Stores bildeten sich Schlangen, und die ersten Rückmeldungen deuten auf eine starke Nachfrage hin. Besonders das neue iPhone Air zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Nicht nur wegen seines schlanken Designs, sondern wegen der erstmals komplett von Apple selbst kontrollierten Chiparchitektur.
Das iPhone Air als KI-Vorreiter
Das iPhone Air markiert einen Wendepunkt in Apples Chip-Strategie. Erstmals stammen alle Kernchips aus eigener Hand. Mit dem Fokus auf Künstliche Intelligenz will Apple nicht nur mit Google und OpenAI mithalten, sondern das iPhone zur zentralen Plattform für On-Device-KI machen. Damit verabschiedet sich Apple schrittweise von langjährigen Partnern wie Broadcom und Qualcomm, deren Komponenten bisher unverzichtbar waren. Für deren Umsätze bedeutet das mittelfristig spürbare Einschnitte.
Der A19 Pro - Architektur für eine neue KI-Ära
Das Herzstück des iPhone Air ist der A19 Pro, Apples neuester System-on-a-Chip. Er bringt eine grundlegende Neuerung. Jeder GPU-Kern ist mit einem neuronalen Beschleuniger ausgestattet. Dadurch können KI-Berechnungen nahtlos mit Grafik-Rendering kombiniert werden, ähnlich wie Nvidias Tensor-Kerne. Die Leistung erreicht laut Apple das Niveau eines MacBook Pro, während neue Kühltechniken wie die "Dampfkammer" Überhitzung verhindern. Vorteile für Nutzer sind vor allem längere Akkulaufzeiten, verbesserte Kamera-Features wie automatische Ausrichtung und eine deutlich höhere Effizienz bei rechenintensiven Anwendungen. Für die Konkurrenz bedeutet dies größeren Wettbewerb. Apple setzt eigene Standards, an denen sich künftig auch Chipgiganten wie Qualcomm und AMD messen lassen müssen.
Der N1 Wireless-Chip - Apples Antwort auf Broadcom
Mit dem N1 Wireless-Chip steigt Apple aus der Abhängigkeit von Broadcom aus, das bisher für WLAN- und Bluetooth-Chips im iPhone zuständig war. Der N1 verspricht nicht nur stabilere Verbindungen, sondern auch energiesparendere Standortbestimmungen über WLAN-Signale, ein klarer Vorteil gegenüber GPS. Apple integriert den N1 in allen iPhone 17-Modellen und will ihn perspektivisch auch in Macs einsetzen. Broadcom verliert damit einen zentralen Umsatzbringer und muss sich stärker auf andere Märkte wie Rechenzentren konzentrieren.
Das C1X-Modem - Qualcomm unter Druck
Der dritte große Schritt ist das C1X-Modem, die zweite Generation von Apples hauseigener Mobilfunklösung. Es ist im iPhone Air verbaut und bietet laut Apple doppelte Geschwindigkeit gegenüber dem Vorgänger bei 30 % weniger Energieverbrauch, wenn auch noch nicht auf dem Niveau von Qualcomms Premium-Modems. Dennoch gilt es als Übergangstechnologie. Apple will Qualcomm in den kommenden Jahren komplett verdrängen. Für Qualcomm, bisher alleiniger Modemlieferant, steht damit ein Milliardenmarkt auf dem Spiel.
Mehr Eigenproduktion mit US-Fokus
Apple will nicht nur mehr Chips selbst entwickeln, sondern diese zunehmend in den USA fertigen lassen. Schlüsselpartner bleibt TSMC, das den A19 Pro im modernsten 3-nm-Verfahren produziert. Während TSMCs Werk in Arizona erst 2028 auf 3 nm ausgelegt sein soll, hat Apple seine Investitionen in den USA bereits auf 600 Mrd. USD in vier Jahren erhöht. Ziel ist eine durchgängige Silizium-Lieferkette in Amerika. Für TSMC bleibt Apple zwar einer seiner wichtigsten Kunden, doch die Pläne zur Diversifizierung könnten langfristig Abhängigkeiten reduzieren. Intel könnte in Zukunft ebenfalls ins Spiel kommen, sofern es technologische Versprechen einlöst.
Hohe Nachfrage - iPhone 17-Produktion wird hochgefahren
Parallel zu den Chip-Neuheiten meldet Apple eine unerwartet starke Nachfrage nach dem Einstiegsmodell iPhone 17, das ab 799 USD erhältlich ist. Zulieferer wie Foxconn und Luxshare Precision wurden angewiesen, die tägliche Produktion um bis zu 40 % zu erhöhen. Finanzhäuser wie J.P. Morgan und Morgan Stanley bestätigen, dass die Bestellungen deutlich über den Erwartungen liegen. Die Apple-Aktie legte zum Verkaufsstart um 3 % zu, ein klares Signal für Marktvertrauen.
Apple setzt auf volle Chip-Souveränität
Mit dem A19 Pro, dem N1 Wireless-Chip und dem C1X-Modem übernimmt Apple die komplette Kontrolle über die Schlüsseltechnologien seiner iPhones. Für Zulieferer wie Broadcom und Qualcomm bedeutet das Umsatzverluste, während Apple mit einer KI-optimierten Architektur und lokaler Produktion seine Unabhängigkeit stärkt. Der starke Verkaufsstart der iPhone 17-Reihe zeigt, dass Kunden bereit sind, diesen Kurs mitzutragen. Apple positioniert sich damit nicht nur als Smartphone-Hersteller, sondern als Silizium-Pionier im Zeitalter der KI.

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