Meta testet Berichten zufolge eigene Chips für das KI-Training

Meta Platforms, Inc. (NASDAQ: META) testet offenbar einen hauseigenen Chip zum Training von KI-Systemen. Das ist Teil der Strategie, um die Abhängigkeit von Hardwareherstellern wie NVIDIA zu verringern. Laut Reuters wurde der Chip, der speziell für KI-Workloads entwickelt wurde, in Zusammenarbeit mit dem taiwanischen Unternehmen TSMC hergestellt. Meta probt derzeit eine kleine Implementierung des Chips und plant, die Produktion auszuweiten, falls der Test erfolgreich verläuft.

Meta hat bereits zuvor maßgeschneiderte KI-Chips eingesetzt, jedoch nur zur Ausführung von Modellen und nicht zum Training. Wie Reuters berichtet, wurden mehrere Chip-Entwicklungsprojekte des Unternehmens eingestellt oder zurückgefahren, da sie nicht die internen Erwartungen erfüllten.

Meta kalkuliert im Jahr 2025 mit Investitionsausgaben von 65 Mrd. USD

Meta rechnet in diesem Jahr mit Investitionsausgaben in Höhe von 65 Mrd. USD, von denen ein Großteil für NVIDIA-GPUs vorgesehen ist. Sollte es dem Unternehmen gelingen, durch den Einsatz eigener Chips auch nur einen Bruchteil dieser Kosten zu senken, wäre das ein bedeutender Erfolg für den Social-Media-Konzern.

Dem Unternehmen gehören Facebook, Instagram und WhatsApp. Meta-Führungskräfte hatten zuvor erklärt, dass sie bis zum Jahr 2026 mit der Nutzung eigener Chips für das KI-Training beginnen wollen.

Die META-Aktie ist aktuell mit einem KGV von 25,0 bewertet und hat seit Jahresbeginn 2,7 % an Wert gewonnen. Wer sich das Wertpapier bis zum 14. März 2025 in das Depot legt, wird noch in den Genuss der erhöhten Quartalsdividende (0,525 USD je Aktie) kommen. Das entspricht auf das Gesamtjahr gerechnet einer kleinen Dividendenrendite von 0,35 %.

Am 23. April 2025 wird Meta Platforms seine Zahlen für das Q1/2025 veröffentlichen. Der Markt rechnet für die Periode mit einem Umsatz von 41,47 Mrd. USD und einem Gewinn je Aktie von 5,24 USD. 



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