Mission 1.000 Qubits! Rigetti Computing stößt das Tor zu einer neuen Rechendimension auf!

Vergessen Sie kurzfristige Quartalsverluste! Im Rennen um den Supercomputer der Zukunft zählen andere Werte. Rigetti Computing (RGTI) baut an der technologischen Architektur von morgen und sichert sich bereits prestigeträchtige Millionenaufträge aus der ganzen Welt. Mit bahnbrechenden Chiplet-Technologien, enormer Rechenpräzision und einer prall gefüllten Kriegskasse rüstet sich der Quanten-Pionier für den ultimativen Durchbruch. Die magische Schwelle von 1.000 Qubits bis zum Jahr 2027 zu knacken und damit die Grenzen des bisher Denkbaren endgültig zu sprengen.

Rigetti Computing - Auf dem Weg zur Quanten-Vorherrschaft

Rigetti Computing ist ein Full-Stack-Pionier, der Quantencomputer auf Basis schneller, supraleitender Qubits entwickelt. Mit einer vollständigen vertikalen Integration von der eigenen Chipentwicklung über die exklusive Fertigungsanlage bis hin zur Cloud-Infrastruktur bietet das Unternehmen Systeme von 9 bis 108 Qubits an. Diese stehen globalen Kunden via Cloud oder als direkt vor Ort installierte On-Premise-Lösungen für Regierungen und Forschungseinrichtungen zur Verfügung. Der Forschungsschwerpunkt liegt dabei auf der Steigerung der Rechengenauigkeit, der Fehlerkorrektur und der massiven Skalierung durch eine innovative modulare Chiplet-Architektur.

Quartalszahlen als Nebensache - Bei Rigetti zählen andere Metriken

Finanziell befindet sich Rigetti in einer typischen, forschungsintensiven Frühphase. Im 4. Quartal 2025 stand einem Umsatz von 1,9 Mio. USD ein operativer Verlust von 22,6 Mio. USD gegenüber. Für das Gesamtjahr lag der Umsatz bei 7,1 Mio. USD bei einem bereinigten Nettoverlust von 50,5 Mio. USD. Für Investoren sind diese Zahlen jedoch aktuell zweitrangig. Der Quantenmarkt steckt in den Kinderschuhen, weshalb Umsätze je nach Auslieferung einzelner, millionenschwerer Maschinen sehr schwanken. Das Management fokussiert sich bewusst auf technologische Validierung statt auf kurzfristige Gewinne, wofür Rigetti mit einer schuldenfreien Kasse von knapp 590 Mio. USD bestens gerüstet ist.

Kommerzielle Erfolge - Rigettis Quantencomputer erobern die Welt

Trotz der frühen Marktphase feiert Rigetti bedeutende Vertriebserfolge, die die weltweite Nachfrage nach On-Premise-Systemen belegen. Ein massiver Vertrauensbeweis ist der 8,4 Mio. USD schwere Auftrag aus Indien, wo ein 108-Qubit-System bis Ende 2026 in ein staatliches Supercomputing-Zentrum integriert werden soll. Zudem verkaufte Rigetti seinen ersten Quantenprozessor nach Japan. Zusammen mit zwei weiteren Novera-System-Bestellungen aus Asien und Kalifornien im Wert von 5,7 Mio. USD füllen sich die Auftragsbücher rasant, was das Management bereits für das 1. Quartal 2026 ein deutliches Umsatzwachstum prognostizieren lässt.

Technologische Sprünge - Präziser, schneller und modular vernetzt

Auch technologisch gelangen massive Durchbrüche, vor allem bei der entscheidenden Gate-Fidelity Rechengenauigkeit. Mit einem neuen, proprietären Verfahren erreichte Rigetti auf einer Prototyp-Plattform eine Zwei-Qubit-Genauigkeit von 99,9 % bei einer extrem schnellen Verarbeitungszeit von nur 28 Nanosekunden. Seine modulare Chiplet-Architektur funktioniert in der Praxis reibungslos. Statt riesige, fehleranfällige Einzelchips zu bauen, vernetzt Rigetti mehrere kleine, hochpräzise Quantenchips, was die Fertigung vereinfacht und den Königsweg für eine künftige, gigantische Skalierung darstellt.

Die Vision 2027 - Mit 1.000 Qubits in eine neue Rechen-Ära

Gestützt auf diese Erfolge hat CEO Subodh Kulkarni eine äußerst ambitionierte Roadmap festgelegt. Zwar wurde der Start des 108-Qubit-Systems Cepheus auf Ende März 2026 verschoben, doch der weitere Fahrplan ist aggressiv. Bis Ende 2026 soll ein 150-Qubit-System stehen, und bis Ende 2027 will Rigetti die magische Schwelle von 1.000 Qubits knacken. Erreichen möchte das Unternehmen dieses Ziel durch die konsequente Skalierung der erprobten Chiplet-Architektur sowie durch starke strategische Partnerschaften, wie etwa mit Riverlane für die Fehlerkorrektur und NVIDIA für die Anbindung an klassische Supercomputer.

Ein spekulativer Pionier mit gigantischem Potenzial

Rigetti Computing bleibt ein hochspannendes, spekulatives Investment im Bereich der absoluten Spitzentechnologie. Klassische Bilanzen sind hier nur eine Randnotiz, entscheidend sind die messbaren technologischen Meilensteine bei der Skalierbarkeit sowie das Gewinnen von lukrativen Regierungsaufträgen. Mit einer prall gefüllten Kasse, einer eigenen Fertigungsanlage und der klaren Vision, bis 2027 ein 1.000-Qubit-System auf den Markt zu bringen, ist Rigetti exzellent positioniert, um das Rennen um die Quanten-Vorherrschaft aktiv anzuführen. Investoren benötigen für diese Reise jedoch starke Nerven und einen langen Atem.

Chart von Rigetti Computing. Nach einem kurzen Hype-Moment für Quantencomputer Ende 2025 hat sich der Kurs bis auf eine Unterstützungslinie bei 16 USD konsolidiert.

Die Infografik setzt einen Schwerpunkt auf die technologischen Durchbrüche bei Rigetti Computing, da Umsatz- und Gewinnzahlen noch keinen Sinn machen. 2027 soll das erste 1.000-Qubit-System entwickelt werden.

Die Infografik setzt einen Schwerpunkt auf die technologischen Durchbrüche bei Rigetti Computing, da Umsatz- und Gewinnzahlen noch keinen Sinn machen. 2027 soll das erste 1.000-Qubit-System entwickelt werden.


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