Neuer Showdown in Hollywood: Warner Bros. prüft Comeback-Gespräche mit Paramount!

Warner Bros. Discovery (NASDAQ: WBD) erwägt laut Bloomberg, die Verkaufsverhandlungen mit Paramount Skydance wieder aufzunehmen. Hintergrund ist ein überarbeitetes, zuvor feindliches Angebot von Paramount. Der Verwaltungsrat diskutiert, ob dieses neue Angebot einen besseren Deal für Aktionäre ermöglichen könnte. Noch besteht jedoch eine bindende Vereinbarung mit Netflix über 27,75 USD je Aktie für das Filmstudio und den Streamingdienst HBO Max. Eine endgültige Entscheidung wurde nicht getroffen.

Verbesserte Konditionen von Paramount

Paramount hat sein Angebot gezielt nachgebessert: Das Unternehmen würde die 2,8 Mrd. USD hohe Ausstiegsgebühr an Netflix übernehmen, sollte Warner den bestehenden Vertrag kündigen. Zudem bietet Paramount an, eine Refinanzierung von Schulden abzusichern. Falls die Transaktion nicht bis zum 31. Dezember 2026 abgeschlossen wird, sollen Aktionäre entschädigt werden. Paramount signalisiert damit Vertrauen in eine zügige regulatorische Genehmigung. Das aktuelle Übernahmeangebot liegt bei 30 USD je Aktie.

Möglicher Bieterkrieg und Aktionärsdruck

Sowohl Paramount als auch Netflix haben angedeutet, ihre Gebote erhöhen zu können. Paramount-CEO David Ellison bezeichnete das Angebot nicht als final. Auch Netflix zeigt sich flexibel, obwohl die Aktie seit Juni 2025 deutlich gefallen ist. Mehrere Investoren, darunter Pentwater Capital und Ancora Holdings, drängen Warner, zumindest Gespräche mit Paramount zu führen. Allerdings wurden bislang weniger als 2 % der ausstehenden Aktien von den Anteilseignern im Rahmen des Übernahmeangebots eingereicht. Sollte Warner neu verhandeln wollen, müsste Netflix zunächst informiert werden und hätte das Recht, ein höheres Angebot zu kontern.

Warner Bros. Discovery (NASDAQ: WBD) erwägt laut Bloomberg, die Verkaufsverhandlungen mit Paramount Skydance wieder aufzunehmen.

Paramount hat sein Angebot gezielt nachgebessert: Das Unternehmen würde die 2,8 Mrd. USD hohe Ausstiegsgebühr an Netflix übernehmen, sollte Warner den bestehenden Vertrag kündigen.


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