ServiceNow plant Mega-Übernahme von Cybersicherheits-Start-up Armis
Bloomberg-Bericht: ServiceNow in Verhandlungen über Armis-Kauf
Das Softwareunternehmen ServiceNow befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen über den Kauf des Cybersicherheits-Start-ups Armis, das zuletzt mit 6,1 Mrd. USD bewertet wurde, berichtete Bloomberg. Die Transaktion, deren Wert 7 Mrd. USD erreichen könnte, wäre die größte Übernahme von ServiceNow, so das Medium unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.
Die Übernahme könnte laut dem Bericht bereits in dieser Woche bekannt gegeben werden, aber sie könnte immer noch scheitern. Armis und ServiceNow reagierten nicht sofort auf eine Anfrage von CNBC zur Stellungnahme.
Armis’ IPO-Pläne und die aktuelle Marktlage
Armis, das Unternehmen bei der Sicherung und Verwaltung von mit dem Internet verbundenen Geräten unterstützt und diese vor Cyber-Bedrohungen schützt, sammelte erst vor etwas mehr als einem Monat 435 Mio. USD in einer Finanzierungsrunde ein und informierte CNBC über seine Pläne für einen Börsengang (IPO). CEO und Mitbegründer Yevgeny Dibrov sagte, Armis strebe einen Börsengang Ende 2026 oder Anfang 2027 an, abhängig von den "Marktbedingungen".
Die Entscheidung von Armis, sich übernehmen zu lassen, anstatt auf einen Börsengang zu warten, ist derzeit ein gängiger Weg für Start-ups. Die IPO-Märkte bleiben unbeständig, und viele Start-ups entscheiden sich dafür, länger privat zu bleiben, anstatt ein gedämpftes Debüt an den öffentlichen Märkten zu riskieren.
Starkes Wachstum und prominente Investoren
Das 2016 gegründete Unternehmen Armis gab im August bekannt, die Marke von 300 Mio. USD an jährlichen wiederkehrenden Einnahmen (ARR) überschritten zu haben, ein Meilenstein, den es weniger als ein Jahr nach Erreichen von 200 Mio. USD ARR erreichte.
Die jüngste Finanzierungsrunde wurde vom Growth-Equity-Fonds von Goldman Sachs Alternatives geleitet, unter Beteiligung von CapitalG, einem Venture-Arm von Alphabet. Zu den früheren Unterstützern gehören Sequoia Capital und Bain Capital Ventures.

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