Siemens Energy startet mit Rekordwerten ins Geschäftsjahr 2026

Der Energietechnikkonzern Siemens Energy hat am 11.02.2026 Zahlen vorgelegt, die die Transformation des Unternehmens eindrucksvoll untermauern. Getragen von einer beispiellosen globalen Nachfrage nach Elektrifizierung und stabilen Netzen, konnte der Konzern sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal mehr als verdoppeln. Besonders deutlich wird, dass Siemens Energy zunehmend zum Profiteur des weltweiten KI-Booms avanciert.

Auftragsboom durch Hunger nach Rechenleistung

Das Herzstück der aktuellen Veröffentlichung ist der außergewöhnliche Auftragseingang. Mit 17,6 Mrd. Euro in nur drei Monaten hat das Unternehmen einen neuen Meilenstein gesetzt, wodurch der gesamte Auftragsbestand auf die Rekordsumme von 146 Mrd. Euro angewachsen ist. Ein wesentlicher Motor dieser Entwicklung ist der Aufbau riesiger Rechenzentren für KI. Diese benötigen nicht nur gewaltige Mengen an Energie, sondern auch hochkomplexe Transformatoren und Schaltanlagen, um die Lasten im Stromnetz zu bewältigen, genau jene Kernkompetenzen, die Siemens Energy bedient.

Operative Exzellenz in den Kernsegmenten

Wirtschaftlich betrachtet zeigt sich die Erholungsstory vor allem in den Margen. Der Umsatz kletterte auf 9,7 Mrd. Euro, was einem vergleichbaren Plus von knapp 13 % entspricht. Noch beeindruckender ist jedoch die Profitabilität: Das Ergebnis vor Sondereffekten schoss auf 1,16 Mrd. Euro empor. Besonders hervorzuheben ist das Segment Gas Services, das mit 102 verkauften Gasturbinen das stärkste Quartal seiner Geschichte feierte. Parallel dazu glänzte der Bereich Grid Technologies mit einer Marge von 17,6 %, getrieben durch den massiven Netzausbau in Nordamerika und Europa. Selbst bei der krisengebeutelten Windtochter Siemens Gamesa zeichnet sich eine langsame, aber stetige Stabilisierung ab, was das Vertrauen der Investoren zusätzlich stärkt.

Starke Cash-Position und optimistischer Ausblick

Ein entscheidender Indikator für die finanzielle Gesundheit ist der Free Cashflow, der mit 2,9 Mrd. Euro fast doppelt so hoch ausfiel wie im Vorjahreszeitraum. Trotz einmaliger Belastungen durch den Verkauf des indischen Windgeschäfts konnte das Nettoergebnis auf 746 Mio. Euro nahezu verdreifacht werden. Für das restliche Geschäftsjahr 2026 zeigt sich der Vorstand unter Christian Bruch entsprechend optimistisch. Die Prognosen wurden bekräftigt: Man rechnet mit einem Netto-Konzernergebnis zwischen 3 und 4 Mrd. Euro. Siemens Energy wandelt sich damit endgültig vom Sorgenkind der Branche zu einem hochprofitablen Rückgrat der globalen Energiewende.

Das Bild ist eine futuristisch gestaltete Infografik, die den Rekordstart von Siemens Energy ins Geschäftsjahr 2026 visualisiert und dabei zentrale Erfolgsfaktoren wie den KI-getriebenen Auftragsboom, die operative Exzellenz sowie den starken Finanzausblick mit konkreten Kennzahlen darstellt.

 


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