XPeng möchte bis 2026 Massenproduktion von fliegenden Autos und humanoiden Robotern erreichen!

Laut einem Bericht der chinesischen staatlichen Zeitung China Daily vom Samstag, den 8. März 2025, plant der chinesische Elektrofahrzeughersteller XPeng Motors (XPEV), schon bis 2026 fliegende Autos in Massenproduktion herzustellen. Sollte dem Unternehmen rund um CEO He Xiaopeng dieser Schritt tatsächlich gelingen und alle Zeitpläne eingehalten werden, wäre man das erste Unternehmen der Welt, welches diese futuristischen Flugobjekte baut, die man sonst nur aus Science-Fiction-Filmen kennt. Die chinesische Regierung hat durch unterstützende Maßnahmen eine neue Wirtschaftsdynamik bei Objekten mit geringer Flughöhe geschaffen.

XPeng möchte der erste Massenproduzent von fliegenden Autos werden

He Xiaopeng, ein Abgeordneter des 14. Nationalen Volkskongresses und Vorsitzender des Unternehmens XPeng, hat am Rande einer Sitzung in den Großen Hallen des Volkes in Peking eine Ansprache zu den Medien gehalten und dabei für großes Aufsehen sorgen können. Der chinesische Fahrzeughersteller plant laut eigenen Aussagen, bereits bis 2026 flugfähige Autos in großen Stückzahlen zu produzieren. Diese Aussage ließ den Aktienkurs kurzzeitig um fast 7 % ansteigen, ehe die Aktien die Gewinne wieder abgegeben haben. Xpeng besitzt mit dem AeroHT ein modulares Flugauto, das nach seinem ersten öffentlichen Flug bereits 2.000 Bestellungen erhielt. Die ersten Auslieferungen für das riesige Fahrzeug, das umgerechnet 280.000 USD kosten soll, ist für 2026 geplant. Die Reichweite soll dank seines Hybridantriebs bei knapp 1000 km liegen. Die Vision des Unternehmens ist es, ein Weltmarktführer für Produktinnovationen in geringer Höhe zu werden und seinen Passagieren die Freiheit beim Fliegen zu vermitteln.

"Wir integrieren die Fahrzeugsteuerung mit KI, um ein neues Flugsteuerungssystem für solche fliegenden Autos zu entwickeln, das sie sicherer und benutzerfreundlicher macht.", sagte der CEO in einem Gruppeninterview am Rande der Jahresversammlung des chinesischen Parlaments am Wochenende.

Autonome Fahrtechnologie der Stufe 3 soll der Konkurrenz überlegen sein

Daneben wird XPeng auch seine Bemühungen im Bereich des autonomen Fahrens deutlich beschleunigen. Bereits seine autonome Fahrtechnologie der Stufe 3 soll der Konkurrenz weit überlegen sein und diese auf ganzer Linie übertreffen. Bis 2026 plant das Unternehmen dann die nächste Stufe, also Level 4 einzuführen, die dann mit seinen fahrerlosen L4-Funktionen auch erweiterte Parkszenarien, wie das vollständig autonome Ein- und Ausparken und die Fahrzeugrückholung auf Parkplätzen, beinhalten soll.

Humanoide Roboter sollen ebenfalls bis 2026 kommerziell produziert werden

Xpeng investiert neben Elektrofahrzeugen und autonomen System auch sehr stark in humanoide Roboter. Laut He Xiaopeng steuert die chinesische Industrie bereits auf humanoide Roboter zu, die Level-3-fähig sind und in vielen Szenarien und Arbeitsabläufen in den produzierenden Gewerben agieren und mitarbeiten können. In komplexen Situationen benötigen diese aktuell zwar immer noch eine menschliche Aufsicht, doch auch hier soll bis 2026 eine deutliche Verbesserung erreicht werden, was die vollständige Integration der Hände, Füße, des Mundes, der Augen und des Gehirns betrifft.

"Bis 2026 wird erwartet, dass die humanoiden Roboter des Landes mit Fähigkeiten der Einstiegsklasse 3 in mittlerem Maßstab kommerziell produziert werden", bemerkte er.

Den vierten Monat in Folge über 30.000 Autos ausgeliefert

Xpeng lieferte im vergangenen Monat Februar mit 30.453 satte 570 % mehr als im Vorjahr seiner elektrischen Autos aus, darunter mehr als 15.000 Einheiten seines günstigeren Mona-Fahrzeugs. Der Mona M03 enthält ein grundlegendes Fahrerassistenzsystem und hat laut Unternehmensangaben seit Dezember die Marke von 15.000 pro Monat verkauften Modellen überschritten. Die starke Nachfrage nach Fahrerassistenzsystemen hat die Auslieferungen seiner Elektrolimousine P7+ in weniger als drei Monaten seit ihrer Markteinführung im November auf über 30.000 ansteigen lassen. Der lokale Automarkt bleibt sehr hart umkämpft, da traditionelle Autohersteller und neue Marktteilnehmer sich beeilen, die Preise für ihre Modelle zu senken und Fahrzeuge mit neuen technischen Features auf den Markt zu bringen.

 


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