Chartanalyse Ericsson: 5G-Erholung zündet den Kursturbo

 

Bevorzugtes Szenario: Abwarten.

Ericsson (ISIN: SE0000108656) überrascht im Juli 2026. Der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich dank einer Erholung im Nordamerika-Geschäft um 4% auf 62.1 Mrd. SEK. Das EPS sprang auf 1.35 SEK (VJ: 0.73 SEK). Effizienzprogramme pushten die Bruttomarge auf 44%. Der Free-Cashflow drehte auf starke 3.8 Mrd. SEK. Der Ausblick verspricht dank anziehender 5G-Investitionen ein starkes zweites Halbjahr. Aus charttechnischer Sicht verharrt Ericsson in einer übergeordneten, jahrzehntelangen Seitwärtsrange zwischen 45 SEK und 120 SEK. Solange sich der Titel in diesem gigantischen Korridor bewegt, bleibt das Geschehen von hoher Volatilität geprägt. Zuletzt scheiterte der ambitionierte Ausbruchsversuch über die obere Begrenzung dieser Konsolidierung kläglich. Rutscht die Aktie nun auch noch unter die Marke von 95 SEK, droht ein dynamischer Rücklauf bis auf 75 SEK. Die Slow Stochastik untermauert das Risiko: Hier hat sich ein handfestes Verkaufssignal gepaart mit einer bärischen Divergenz gebildet. Während der Kurs ein neues lokales Hoch markierte, signalisierte der Oszillator bereits schwindendes Momentum. Ich bleibe vorerst strikt an der Seitenlinie und warte eine tragfähige Stabilisierung ab.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.


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