Chartanalyse Fresenius: Starke Zahlen treiben den Kurs
Fresenius (ISIN: DE0005785604) glänzte im Mai 2026 mit starken Zahlen. Der Konzernumsatz stieg organisch um 5% auf 5.744 Mio. Euro. Besonders beeindruckend: Das Kern-Ergebnis je Aktie kletterte währungsbereinigt um 13% auf 0,82 Euro (Vorjahr: 0,74 Euro). Ein Highlight ist der Free-Cashflow, der mit 362 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 239 Mio. Euro lag (+51%). Treiber dieser Entwicklung ist das Strategieprogramm #FutureFresenius. Vor allem die Tochter Kabi punktete durch Biopharma-Erfolge, während Helios von stabilen Fallzahlen profitierte. Dank gesunkener Zinslast und hoher Kostendisziplin wurde die Verschuldung auf das 2,6-fache EBITDA gesenkt. Der Ausblick für 2026 wurde bestätigt: Erwartet wird ein EPS-Wachstum von 5% bis 10%. Die konsequente Fokussierung auf die Kerngeschäfte festigt die finanzielle Flexibilität.
Aus charttechnischer Sicht gelang Fresenius im vergangenen Jahr ein entscheidender Befreiungsschlag im Big-Picture: Die Aktie durchbrach den mehrjährigen Abwärtstrend nachhaltig und leitete damit eine übergeordnete Trendwende ein. Nach Erreichen des Widerstands bei 53 Euro folgten erste Gewinnmitnahmen. Die relevanten Korrekturziele liegen nun in der Zone zwischen 33 und 38 Euro. Sollte der Kurs in den kommenden Monaten in diesen Bereich fallen, während die Slow Stochastik einen massiv überverkauften Zustand signalisiert, erwäge ich den Aufbau erster langfristiger Positionen. Verstärkt wird diese Zone zusätzlich durch den GD50 auf Monatsbasis. Ausgehend von diesem Kursniveau erwarte ich im Anschluss einen sukzessiven Anstieg bis zur Marke von 70 Euro.
Bevorzugtes Szenario: Long-Einstieg zwischen 33 und 38 Euro.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.
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