Der 100 %-Club – Diesen sechs Aktien aus Europa traut die Berenberg Bank eine Verdoppelung zu

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Aktien, bei denen Analysten Verdoppelungschancen wittern, sind selten. Doch Berenberg traut das in einer aktuellen Studie gleich einem Sextett zu. Mit bis zu 181 % an Aufwärtspotenzial.

Wer als Anleger Geld in Aktien steckt, will damit Geld verdienen. Am besten möglichst viel. In den Träumen kreisen die Wünsche dabei oft um Verzehnfacher-Aktien, die sogenannten "Tenbagger". Aber auch den einen oder anderen Kursverdoppler im Depot zu haben, wäre eine schöne Sache. Schließlich können solche Volltreffer das Vermögen erheblich schneller wachsen lassen als Kursgewinne im einstelligen Prozentbereich. Die Krux dabei: Aktien rechtzeitig ausfindig zu machen, die sich verdoppeln oder sogar noch stärker zulegen, ist alles andere als einfach.

Wie schwer das ist, bestätigt auch die Berenberg Bank in einer aktuellen Studie. Die deutsche Privatbank deckt mit eigenem Research ein Anlageuniversum mit 850 Unternehmen ab. Sucht man darin nach Firmen, deren Kursziele ein Potenzial von über 100 % bieten, führt das nach Angaben der Autoren oft zu Titeln, deren Marktkapitalisierung für die meisten Anleger zu gering ist oder bei denen die Überzeugung der Analysten nicht besonders groß ist. Die Praxiserfahrung rund um das Thema Kursverdoppler ist somit häufig etwas ernüchternd.

Nach der jüngsten Marktschwäche sieht Berenberg nun jedoch eine Reihe von Chancen, die aus diesem Muster herausfallen. Denn wie es in der zitierten Studie heißt, führt nach der jüngsten Marktschwäche die Durchsicht der intern beobachteten Aktien zu einer konstruktiven Liste mit potenziellen Verdopplern, die relativ liquide handelbar sind und bei denen die zuständigen Analysten auch mit hoher Überzeugung ihre positive Anlagehaltung vertreten können.

Das europäische Aktien-Sextett besteht aus dem Hersteller von Outdoor-Freizeitausrüstung Dometic, den Satellitenunternehmen SES und OHB, dem britischen Glücksspielkonzern Entain, dem Technologieanbieter für Festoxid-Brennstoffzellen und Elektrolyseure Ceres Power sowie dem deutschen Marktführer für Immobilienanzeigen Scout24.

Die sechs Unternehmen, die allesamt eine Marktkapitalisierung von mehr als 500 Mio. Euro aufweisen, stehen für unterschiedliche Chancen. Bei einigen hält Berenberg die Markterwartungen an die Geschäftsentwicklung oder an strukturelle Herausforderungen für zu pessimistisch. Bei anderen sehen die Analysten unterschätztes Gewinnwachstum und Spielraum für positive Überraschungen, etwa durch zusätzliche Kundenaufträge, die bislang noch nicht vollständig in den Kursen berücksichtigt sind. Hinzu kommt ein Unternehmen aus dem KI-Bereich, dessen Geschäftsmodell nach Einschätzung der Bank übermäßig stark durch Befürchtungen vor disruptiven Veränderungen belastet wird.

Im Folgenden schauen wir uns an, welche Argumente für die sechs Aktien sprechen und worauf Berenberg seine Zuversicht jeweils stützt. Die Kurspotenziale reichen in der Spitze bis zu mehr als 180 %.

Verdoppelungs-Kandidat Nr. 1: Dometic (Kurs am 14.10.: 20,40 SEK, Kursziel: 45,00 SEK, Potenzial: 120,6 %)

Der schwedische Konzern Dometic Group (ISIN: SE0007691613) ist ein globaler Anbieter von Produkten und Geräten für den Outdoor-Bereich, etwa für Wohnmobile und den Marine-Sektor.

Nach einer längeren Phase mit negativem organischem Wachstum, die teilweise durch den Lagerabbau im Wohnmobilmarkt nach der Erholung von der Corona-Pandemie verursacht wurde, steht das Unternehmen nun erstmals seit 17 Quartalen wieder kurz vor der Rückkehr zu positiven Wachstumszahlen. Im zweiten Quartal 2026 lag das organische Wachstum bei -1 %, und für das dritte sowie vierte Quartal 2026 wird jeweils ebenfalls mit -1 % gerechnet, bevor im Jahr 2027 ein Plus von 1 % erwartet wird.

Zwar bestehen im US-Wohnmobilmarkt weiterhin Belastungen und am Markt zeigt man sich bezüglich der Verschuldung noch zurückhaltend (die Nettoverschuldung im Verhältnis zum Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, kurz EBITDA, wird für das Jahresende 2026 auf das 2,8-Fache geschätzt). Dennoch erscheint die Aktie bei einem KGV von etwa fünf, einem Verhältnis von Unternehmenswert zu Betriebsergebnis (EV/EBITDA) von 4,5 und einer Rendite beim freien Cashflow (FCF-Rendite) von 30 % sehr günstig bewertet. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis der vergangenen zehn Jahre lag bei 12,8.

Die Verschuldung lässt sich vergleichsweise schnell abbauen, und das Erreichen positiver organischer Wachstumsraten dürfte mit zurückkehrendem Vertrauen zu einer spürbaren Höherbewertung an der Börse führen. Unterstützt durch den demografischen Wandel, der die Nachfrage nach Freizeitaktivitäten strukturell antreibt, sollte der Zielmarkt langfristig ein Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich aufweisen, so die Berenberg Bank.

Nach sechs Jahren der Erholung von den Marktverwerfungen infolge der Pandemie steuert Dometic erstmals seit 2022 wieder auf organisches Wachstum zu – ein zentraler Auslöser für eine Neubewertung der Aktie hin zu historischen Bewertungskennzahlen.

Dometic Group Diagramm

Verdoppelungs-Kandidat Nr. 2: SES (Kurs am 14.10.: 3,704 Euro, Kursziel: 10,40 Euro, Potenzial: 180,8 %)

Der luxemburgische Konzern SES S.A. (ISIN: LU0088087324) ist als globaler Satellitenbetreiber auf die Übertragung von Daten- und Fernsehsignalen spezialisiert und müsste laut Berenberg eigentlich von dem aktuell boomenden Interesse an allen Themen rund um die Raumfahrt profitieren. Die jüngste Ertragsentwicklung fiel jedoch schwach aus, was seit Ende Mai zu einem Kurseinbruch der Aktie von fast 60 % führte.

Diese Schwächephase steht allerdings im Widerspruch zu wichtigen positiven Entwicklungen. So hat die US-Fernmeldebehörde FCC (Federal Communications Commission) kürzlich empfohlen, dem Unternehmen Einnahmen in Höhe von 3,2 Mrd. Euro dafür zu zahlen, dass SES den Großteil von 160 Megahertz des oberen US-C-Band-Frequenzspektrums freimacht – eine Summe, die den aktuellen Marktwert des Unternehmens übersteigt.

Zudem ergab sich ein vorteilhaftes Ergebnis bei den erwarteten Investitionsausgaben für die Entwicklung des neuen europäischen Netzprojekts IRIS² (Infrastructure for Resilience, Interconnection and Security by Satellites, einem Gegenstück zum Starlink-Netzwerk des US-Anbieters SpaceX). Die benötigten Ausgaben verringerten sich um 450 Mio. EUR von ursprünglichen 1,8 Mrd. EUR auf nun 1,35 Mrd. EUR.

In einer Branchenanalyse zum Telekommunikationssektor und den darin stattfindenden Konsolidierungen wird zudem eine mögliche Fusion zwischen SES und dem französischen Konkurrenten Eutelsat als logischer Schritt hervorgehoben. Vorausgesetzt, die Regierungen in Frankreich und Luxemburg stimmen einem solchen Zusammenschluss zu, könnte so ein europäischer Raumfahrt-Branchenführer entstehen, der in der Lage wäre, dem Starlink-Dienst von SpaceX Paroli zu bieten.

Sämtliche dieser Faktoren dürften aus Sicht der zuständigen Analysten als Auslöser für eine Erholung des Aktienkurses dienen. Gemessen an den Prognosen für das Jahr 2027 ist die Aktie mit einem Verhältnis von Unternehmenswert zu Betriebsergebnis (EV/EBITDA, Enterprise Value to Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) von 4,6, einer freien Cashflow-Rendite (Free Cashflow Yield) von etwa 10 % und einer Dividendenrendite von 12 % äußerst günstig bewertet.

Bei der Ermittlung des Unternehmenswerts auf Basis eines Sum-of-the-Parts-Modells (SOTP-Modell) unter Verwendung von Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF-Verfahren) zeigt sich, dass die Aktie für das Geschäftsjahr 2026 lediglich mit dem 0,27-Fachen des Verhältnisses von Unternehmenswert zum investierten Kapital (EV/BIC, Enterprise Value to Book Invested Capital) gehandelt wird. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass sich die positiven Barmittelrückflüsse weiter verbessern werden.

Die jüngste Kurs-Schwäche erscheint unberechtigt und die Sorgen bezüglich der Zweitquartalszahlen sowie der Konkurrenz durch SpaceX wirken übertrieben. Die jüngsten positiven Nachrichten zum C-Band und zum IRIS²-Projekt sind im aktuellen Börsenkurs schlichtweg noch nicht enthalten.

SES S.A. Börsenkurs

Verdoppelungs-Kandidat Nr. 3: OHB (Kurs am 14.10.: 172,00 Euro, Kursziel: 358,00 Euro, Potenzial: 108,1 %)

OHB SE (ISIN: DE0005936124) ist ein spezialisierter Systemanbieter für die Raumfahrt, der sich auf den Entwurf, die Entwicklung und die Fertigung von Satelliten sowie Raketenkomponenten konzentriert.

Die Aktien von OHB profitierten zu Beginn des Jahres vom allgemeinen Hype rund um SpaceX, wobei der Aktienkurs von 114 Euro zu Jahresbeginn bis auf 603 Euro im Mai stieg, bevor er wieder auf das aktuelle Niveau im Bereich von rund 170 Euro nachgab. Diese Kursexplosion wurde durch den geringen Streubesitz von unter 10 % begünstigt. Dieses Nadelöhr wurde im Juni durch einen Aktienverkauf im Volumen von 789 Mio. Euro im Rahmen einer Großplatzierung zur Erhöhung des frei handelbaren Aktienanteils (einem sogenannten Re-IPO) gelöst, was den Streubesitz auf etwa 20 % erhöhte.

Die Aussichten für das Unternehmen bleiben weiterhin positiv, da es von den erhöhten Ausgabenplänen seiner drei Hauptkundengruppen profitiert – der Europäischen Weltraumorganisation ESA, der Bundeswehr sowie den Mitteln der Europäischen Union für Verteidigung und Raumfahrt. Mit Präsenz in acht ESA-Mitgliedsländern und als einziger Hauptauftragnehmer im Raumfahrtsektor mit deutschem Eigentümer und Hauptsitz erscheinen spätere Auftragsvergaben bei der Mittelzuteilung als äußerst wahrscheinlich. Dies gilt insbesondere für den deutschen Verteidigungsmarkt, wo das Potenzial für größere Aufträge auch die mittelfristigen Prognosen unter Druck nach oben setzen könnte, da diese auf eher konservativen Annahmen beruhen. Dieser höhere Anteil an Verteidigungsaufträgen wirkt zudem gewinnmargensteigernd.

Der Kursrücksetzer nach dem erneuten Börsengang bietet gemäß Berenberg Bank einen attraktiven Einstiegszeitpunkt. Die Aktie wird mit dem rund Zwölffachen des Verhältnisses von Unternehmenswert zu Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bezogen auf die Schätzungen für 2028 gehandelt.

OHB steht davor, von einer Verfünffachung der Ausgabenpläne der Europäischen Union für Verteidigung und Raumfahrt zu profitieren. Die EU-Ausgaben für Verteidigung und Raumfahrt sollen im nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen der EU drastisch steigen. Der vorgeschlagene Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034 sieht 149 Mrd. EUR für Verteidigung, Raumfahrt und militärische Mobilität vor, verglichen mit 27 Mrd. EUR im Zeitraum 2021 bis 2027. Grund dafür ist das Bestreben der EU, die zersplitterten nationalen Ausgaben in eine koordinierte Beschaffung im industriellen Maßstab zu überführen.

OHB SE Diagramm

Verdoppelungs-Kandidat Nr. 4: Entain (Kurs am 14.10.: 11,45 GBP, Kursziel: 4,444 GBP, Potenzial: 157,7 %) 

Entain Plc (ISIN: GB00B1YZSC51) ist ein internationaler Sportwetten- und Glücksspielanbieter, zu dessen bekannten Marken unter anderem Bwin, Ladbrokes und PartyPoker gehören. Britische Glücksspielaktien haben eine schwierige Zeit hinter sich, doch in der jüngsten Berenberg-Analyse zu Entain identifiziert Jack Cummings eine klassische substanzstarke Aktie mit hohem Kurspotenzial, bei der mehrere konkrete Auslöser diese Unterbewertung auflösen könnten.

Zwar ist das Unternehmen derzeit hoch verschuldet – die Nettoverschuldung im Verhältnis zum Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wird für das Jahresende 2026 auf das 3,4-Fache geschätzt –, doch eben dies dient als Anstoß für den Verkauf von Unternehmensteilen und die Ausrichtung auf den Schuldenabbau. In der Folge veräußerte das Unternehmen bereits im Laufe dieses Jahres einen Anteil von 20 % an seinem Geschäft in Mittel- und Osteuropa zu einem rechnerischen Bewertungsfaktor des Zehnfachen des Betriebsergebnisses. Im Vergleich dazu wird der gesamte Konzern aktuell lediglich mit einem Verhältnis von Unternehmenswert zu Betriebsergebnis von 5,2 für das Jahr 2026 gehandelt.

Nach Ansicht der Analysten gibt es mehrere weitere Vermögenswerte, darunter die 50-%-Beteiligung am US-Gemeinschaftsunternehmen BetMGM sowie die verbleibenden 80 % des Mittel- und Osteuropageschäfts, Italien und Australien, deren Verkauf voraussichtlich geprüft werden dürfte.

Werden diese Verkäufe umgesetzt, sollte sich die Bewertungslücke weiter deutlich schließen. Während der öffentliche Aktienmarkt Entain derzeit die Anerkennung für seine starken Marktpositionen verweigert, dürften Strategen aus der Branche und womöglich auch Finanzinvestoren diese Spitzen-Vermögenswerte realistischer bewerten.

Da Verkäufe von Unternehmensteilen bereits auf den Weg gebracht wurden, ist eine Bewertung basierend auf der Summe der Einzelteile bei Entain aus Sicht der Berenberg Bank am besten geeignet.

Entain-Bewertung auf Basis der Einzelteile

Entain-Bewertung auf Basis der Einzelteile 

Verdoppelungs-Kandidat Nr. 5: Ceres Power (Kurs am 14.10.: 3,704 GBP, Kursziel: 9,50 GBP, Potenzial: 156,5 %)

Ceres Power Holdings Plc (ISIN: GB00BG5KQW09) ist ein Entwickler und Anbieter von Festoxid-Technologie für Brennstoffzellen und Elektrolyseure. Das Unternehmen verzeichnete im Laufe dieses Jahres zeitweilig einen enormen Kursanstieg von 2,12 GBP auf 8,44 GBP.

Auslöser hierfür war die Begeisterung am Markt über die Großaufträge des Konkurrenten Bloom Energy für Festoxid-Brennstoffzellen, die im Rahmen des zügigen Ausbaus von Rechenzentren in den USA eingesetzt werden. Dies entspricht inzwischen einem adressierbaren Gesamtmarkt von mehr als 20 Gigawatt, wobei auf der technologischen Seite nur sehr wenige Anbieter überhaupt lieferfähig sind.

Nachdem die Aktie mittlerweile wieder unter vier GBP gehandelt wird, wartet der Markt nun auf die Bekanntgabe eines neuen Lizenzpartners. Parallel dazu beginnen ab 2027 die Lizenzgebühren der bestehenden Fertigungspartner für Brennstoffzellen – Doosan, Weichai und Delta Electronics – in die Gewinn- und Verlustrechnung einzufließen. Aufgrund der sehr hohen Marge auf Lizenzerträge von nahezu 100 % dürfte dies die Profitabilität spürbar nach oben treiben.

Das Kursziel von 9,50 GBP, das auf einem Discounted-Cashflow-Modell sowie Multiplikatoren bezogen auf das Betriebsergebnis beruht, berücksichtigt noch keine weiteren Lizenzvereinbarungen oder Partnerschaften über die bereits angekündigten hinaus.

Wie Ceres Power davon ausgeht, dass Lizenzvereinbarungen Wert für die Aktionäre schaffen.

Ceres Power Grafik

Verdoppelungs-Kandidat Nr. 6: Scout24 (Kurs am 14.10.: 73,75 EUR, Kursziel: 140,00 EUR, Potenzial: 89,8 % – der Titel ist jüngst bereits etwas gestiegen, was erklärt, warum momentan die 100-%-Plusmarke etwas unterschritten wird, wobei sich das langfristige Kursziel aber ohnehin bei 180 EUR bewegt)

Scout24 SE (ISIN: DE000A12DM80) betreibt mit ImmoScout24 das führende deutsche Immobilienportal. Die Aktie gehört zu den Berenberg-Werten für den langfristigen Blick, die eine höhere Qualität aufweisen und Verdoppelungspotenzial haben, sobald kurzfristige Bedenken verflogen sind.

In diesem Fall betreffen die kurzfristigen Sorgen die Frage, wie Geschäftsmodelle von Online-Kleinanzeigen durch KI-Agenten verändert werden könnten. Nach einer Erholung von den Tiefstständen im März, die durch Sorgen vor Störungen durch künstliche Intelligenz geprägt waren, verzeichnete die Aktie kürzlich zwischenzeitlich erneut Kursverluste. Grund dafür waren unter anderem Nachrichten über den Start von Muse, der KI-Agenten-Lösung von Meta.

Nach Ansicht der Analysten verfügt Scout24 über alle relevanten Daten, die KI-Agenten für ihren Betrieb benötigen. Während Partnerangebote geprüft werden könnten, verfügt das Unternehmen bereits über eigene Systeme und bietet Immobilienmaklern sowie Verbrauchern bereits Lösungen im Bereich der KI-Agenten an. Eine weitere Gegenwind-Wahrnehmung betrifft den sehr schwierigen Immobilienmarkt in Deutschland. Der hohe Anteil an wiederkehrenden Umsätzen von den Immobilienpartnern macht dies für Scout24 jedoch zu einem geringeren Problem, als der Markt derzeit einpreist.

Die Aktie wird auf Basis der Schätzungen für 2027 mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 15, einem Verhältnis von Unternehmenswert zu Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 9,4 und einer Rendite beim freien Cashflow von rund 7 % gehandelt.

"Compounder Checklist"

Compounder Checklist


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