EnergyVision – Photovoltaikkonzern aus Belgien verzeichnet rasantes Neukundengeschäft.
Nach dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, habe der Krieg mit Iran Europa wieder vor Augen geführt, wie dringend Investitionen in die Energiesicherheit sind, damit die Abhängigkeit von Öl und Gas sinkt. Anlegern bieten sich bei Anbieter einer widerstandsfähigen Energieversorgung laut Focus Money (Ausgabe 27/2026) große Investmentchancen. Ein Titel abseits des Rampenlichts ist EnergyVision [WKN: A41CA3, ISIN: BE0974499312] aus Belgien.
Seit der Gründung von EnergyVision durch drei Freunde im Jahr 2014 mit einem Mindestkapital von 6.200 Euro hat der Konzern jetzt nach dem ersten Börsenjahr ein ganz anderes Gesicht. Mit knapp 250 Mitarbeitern sind die Belgier auch in Marokko und China aktiv.
Durch das massive Investment in Solaranlagen auf Dächern von Wohnhäusern und Gewerbebetrieben habe EnergyVision ein Portfolio aufgebaut, mit dem sich rund 50.000 Haushalte mit Strom versorgen lassen.
Als Eigentümer der Solaranlagen verkauft der Konzern den Strom oder speist ihn in Ladepunkte für E-Autos ein
Bei EnergyVision handle es sich in der Regel um den Eigentümer der Photovoltaikanlagen. Für Kunden sei die Installation umsonst, nur der Strom werde bezahlt und überschüssige Kapazitäten speise man in Ladepunkte für E-Autos ein, die ebenfalls vom Unternehmen betrieben werden.
Geplant sei, dass EnergyVision künftig auch Solarmodule anbieten wolle. Derzeit errichtet das Unternehmen den zweitgrößten Solarpark in Belgien und plant auch eine Diversifizierung des Geschäfts mit der Expansion in Windkraft.
Mit den jüngsten Geschäftszahlen unterstreicht EnergyVision den Wachstumskurs. Im 1. Quartal legte der Umsatz um 60 % auf 41,8 Mio. Euro zu. Extrem stark verlief das Neukundengeschäft. Nach 750 wöchentlichen neuen Vertragsabschlüssen im Februar verdoppelte sich diese Zahl auf 1500 im März. Angesichts der Wachstumsdynamik rät Focus Money mit einem Kursziel von 18 Euro zum Kauf (28 % Potenzial).

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