Koenig & Bauer – Druckmaschinenhersteller könnte nach der wichtigen Fachmesse Drupa im Mai höheren Auftragseingang verzeichnen und die Aktie vor dem Turnaround stehen

Bei vielen Nebenwerten könne man laut Börse Online (Ausgabe 11/2024) ausgebombte Chartbilder beobachten und für Anleger könne es sich u. U. lohnen, bei Unternehmen genauer hinzuschauen, die in der nahen Zukunft einen kurstreibenden Katalysator zur Umkehr des Abwärtstrends hätten. Bei Koenig & Bauer [WKN: 719350, ISIN: DE0007193500] bestehe so eine Möglichkeit durch die größte Fachmesse der Druckereibranche.

Wichtige Fachmesse der Druckereibranche findet nach acht Jahren wieder statt

Die eigentlich alle vier Jahre stattfindende Drupa werde im Mai erstmals seit acht Jahren wieder stattfinden, weil sie während der Coronapandemie im Jahr 2020 abgesagt wurde. Bei Koenig & Bauer habe man in der Vergangenheit im Vorfeld dieser Messe immer eine Kaufzurückhaltung der Kundschaft beobachten können.

Nach Ende der Messe habe man aber in der Vergangenheit immer über mehrere Monate ein erhöhtes Ordervolumen beim Spezialisten für Druckmaschinen beobachten können. Die Aktie von Koenig & Bauer habe sich nach der letzten Drupa dadurch verdoppelt.

Im Prinzip müssten die Bedingungen für eine vergleichbare Kursentwicklung diesmal noch besser sein. Die Aktie notiere im Bereich des 10-Jahrestiefs. Operativ leide das Unternehmen zwar unter der noch schwachen Entwicklung im Geschäftsbereich Digitaldruck. Doch im laufenden Jahr sollten diese Belastungen abnehmen. Zudem plane die Geschäftsleitung, ein weiteres Kostensenkungspaket durchzuführen.

Verbesserung der operativen Marge bis 2026 zu erwarten

Sollte nach der Fachmesse im Mai daher ein steigender Auftragseingang zu beobachten sein, müsste Koenig & Bauer das Potenzial für eine kräftige Verbesserung der operativen Margen haben. Laut Konzernleitung wolle man 2026 bei einem Umsatz von 1,5 Mrd. Euro eine Gewinnmarge zwischen 6 und 7 % erzielen.

Lege man dann für die Berechnung eines fairen Wertes für die Aktie die Messlatte nur bei 40 % des Umsatzes an, müsse der Nebenwert auf umgerechnet 27,50 Euro je Aktie taxiert werden. Ganz so weit lehnt sich Börse Online mit dem Kursziel von 21 Euro zwar nicht aus dem Fenster, sieht damit aber immerhin 81 % Potenzial.

Quelle: Qualitäts-Check TraderFox

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