Passend zum Nebenwerte-Comeback: Fünf deutsche Mid-Caps mit viel Kurspotenzial
Lange hinkten Aktien aus der zweiten Reihe dem Dax hinterher. Doch zuletzt drehte sich das Bild. Die Berenberg Bank sieht insbesondere bei fünf deutschen Nebenwerten bis zu 92 % Luft nach oben.
Wer anfängt, sich mit Aktien zu beschäftigen, der hört oft, dass Nebenwerte langfristig mehr Kurschancen bieten als Standardwerte. Eines der wichtigsten Argumente zugunsten dieser These lautet, dass kleinere Unternehmen zumeist noch über bessere Wachstumschancen verfügen als größere Gesellschaften.
Langfristig hat sich das auch oft als durchaus stichhaltig erwiesen, doch in den vergangenen Jahren war die Rollenverteilung am deutschen Aktienmarkt eine ganz andere. So stieg der Dax mit den großen deutschen Titeln in den vergangenen fünf Jahren um 82,03 %. Der MDax mit den mittelgroßen Werten sank dagegen gleichzeitig um 1,50 %.
Doch zuletzt hat sich der Wind wieder gedreht. Auf Sicht von drei Monaten hat der MDax mit +11.40 % (Dax: 9,05 %) ebenso die Nase vorne wie auf Sicht von zwölf Monaten mit +12.14 % (Dax: 10,65 %).
Geht es nach der Bank of America, dann seht sich dieser Trend vorerst weiter fort. Jedenfalls setzt das US-Institut im Zuge einer eben beschlossenen Hochstufung des deutschen Aktienmarktes auf Übergewichten insbesondere auf Nebenwerte statt auf Standardtitel. Zur Begründung heißt es, die Bewertungen bei diesen Titeln aus der zweiten und dritten Reihe spiegelten einen weiteren starken Rückgang des Einkaufsmanagerindex für den Euroraum wider, was die Bank of America aber für unwahrscheinlich hält.
Falls ein in der Umsetzung befindliches massives Konjunkturpaket die erhoffte positive Wirkung auf die deutsche Konjunktur zeigt, könnte diese Rechnung durchaus aufgehen. Das aktuelle Kurs-Momentum weist jedenfalls wie zuvor skizziert bereits in diese Richtung.
Vor diesem Hintergrund trifft es sich gut, dass die Berenberg Bank in einer aktuellen Publikation ihre europäischen Favoriten für das mittelgroße Aktiensegment vorgestellt hat. Unter den 15 Top-Empfehlungen sind auch fünf Favoriten aus Deutschland, die wir nachfolgend etwas näher vorstellen. Die Kursziele versprechen dabei Aufwärtspotenziale von 30 % bis 92 %.
Deutscher Mid-Cap-Favorit der Berenberg Bank, Nr. 1: Basler AG (ISIN: DE0005102008 – Kurs am 18.02.26: 16,04 Euro - Kursziel: 22,00 Euro, Kurspotenzial: 37,20 %
Basler ist ein führender Anbieter von Industriekameras für Inspektionsaufgaben in der Fertigung und Logistik. Es wird erwartet, dass die Dynamik beim Auftragseingang dank der Nachfrage nach KI-Hardware sowie Erholungen in der Unterhaltungselektronik anhält. Ein wichtiger Treiber könnte die Einführung eines faltbaren iPhones durch Apple im September 2026 sein, da dieser Formfaktor neue Inspektionstechnologien erfordert. Die Kaufempfehlung bleibt bei einem Kursziel von 22,00 Euro bestehen.
Erwartungen für den Jahresabschluss 2025: Für das Ende des Jahres 2025 wird ein starkes Ergebnis mit einem Umsatzwachstum von 18 % im Jahresvergleich prognostiziert. Die geschätzte operative Marge von 5,4 % liegt innerhalb der Unternehmensprognose und bietet aufgrund operativer Hebeleffekte Potenzial nach oben. Mit einem erwarteten Auftragsvolumen von 59 Mio. Euro ergäbe sich ein gesundes Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz von 1,1x.
Dynamik beim Auftragseingang für 2026: Während die deutsche Bildverarbeitungsbranche laut VDMA-Daten zuletzt einen leichten Auftragsrückgang verzeichnete, konnte Basler den Auftragseingang um 29 % steigern. Dieser Erfolg basiert auf Großprojekten in den Bereichen Logistik, Batterietechnik und KI-Leiterplatten in den USA und Asien. Es wird erwartet, dass Basler auch 2026 von dieser starken Präsenz in diesen spezifischen Wachstumsmärkten profitieren wird.
KI-Hardware als neuer Wachstumstreiber: Die Inspektion bei der Herstellung von KI-Hardware, insbesondere von Leiterplatten, entwickelt sich zu einem zusätzlichen Standbein. Trotz erstarkter chinesischer Konkurrenz behält Basler bei komplexen Bildverarbeitungsaufgaben technologische Vorteile. Obwohl dieser Bereich derzeit erst etwa 5 % des Gesamtumsatzes ausmacht, wächst er schnell und bietet einen weiteren Hebel für das künftige Wachstum.
Potenzial für Ergebnissteigerungen: Die Einschätzung der Ertragslage bleibt optimistisch, da das Geschäftsmodell bei steigender Nachfrage hohe operative Hebeleffekte ermöglicht. Insbesondere der Launch des faltbaren iPhones in der zweiten Jahreshälfte 2026 wird als bedeutender positiver Katalysator gewertet, der das Potenzial hat, die aktuellen Prognosen zu übertreffen.

Quelle: Wachstums-Check TraderFox
Deutscher Mid-Cap-Favorit der Berenberg Bank, Nr. 2: CTS Eventim (ISIN: DE0005470306 – Kurs am 18.02.26: 65,20 Euro - Kursziel: 115,00 Euro, Kurspotenzial: 76,4 %
CTS Eventim ist Europas führendes Unternehmen für Ticketing und Live-Entertainment mit rund 147 Mio. verkauften Tickets im Jahr 2024. Trotz der allgemein negativen Konsumstimmung erlebt die Branche eine Renaissance, da Verbraucher ihre Ausgaben verstärkt von Sachgütern hin zu Freizeitaktivitäten verlagern. Durch die Übernahme von See Tickets im Jahr 2024 hat CTS zudem seine Präsenz in den attraktiven Märkten USA und Großbritannien gestärkt. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Branche in einem mehrjährigen Aufschwung befindet, der durch steigende Ticketpreise und höhere Volumina getrieben wird.
Kurspotenzial und Erwartungen an das vierte Quartal: Obwohl die Aktie seit Jahresbeginn weiter nachgegeben hat, halten die Analysten der Berenberg Bank an der positiven Einschätzung fest. Die vorübergehende Schwäche im zweiten Quartal 2025 scheint überwunden, und das Unternehmen hat seine Prognose eines EBITDA-Wachstums von über 5 % für das Gesamtjahr bestätigt. Das bevorstehende Ergebnis des vierten Quartals 2025 könnte als positiver Katalysator wirken: Hier wird ein Anstieg des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 8 % auf 236 Mio. Euro erwartet, was leicht über den Markterwartungen liegt.
Positiver Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026: Die Indikatoren für die Saison 2026, wie Buchungen und Kundenanzahlungen, werden vom Management als sehr positiv bewertet. Besonders hervorzuheben ist die neue Arena in Mailand, für die nach den Olympischen Winterspielen ab Mai 2026 bereits starke Vorbuchungen vorliegen. Bis zum Jahr 2031 wird mit einem jährlichen Marktwachstum von 5 % bis 7 % gerechnet, wobei die hohe Aktivität im Live-Entertainment über alle Künstlerkategorien hinweg als Wachstumsmotor fungiert.
Geringes Risiko durch Künstliche Intelligenz: Im Gegensatz zu anderen Plattformgeschäften wird das Risiko einer Verdrängung durch Künstliche Intelligenz (KI) im Live-Entertainment-Sektor als gering eingeschätzt. Da das Angebot an Live-Erlebnissen naturgemäß begrenzt ist und Tickets in der Regel sehr schnell ausverkauft sind, besteht kaum die Gefahr, dass KI-basierte Dienste die bestehende Wertschöpfungskette zwischen Veranstalter, Ticketing-Plattform und Fan aufbrechen.
Attraktive Bewertung und Gewinnwachstum: CTS Eventim weist derzeit eine attraktive Bewertung auf und wird mit einem deutlichen Abschlag von rund 35 % gegenüber dem historischen Durchschnitt gehandelt. Für das Jahr 2026 wird eine Rendite auf den freien Cashflow von 5,8 % erwartet, die bis 2027 auf 7,8 % ansteigen soll. Mit einer prognostizierten durchschnittlichen Wachstumsrate beim Gewinn je Aktie von 12 % pro Jahr für den Zeitraum 2025 bis 2028 erscheint die Aktie sowohl im historischen als auch im absoluten Vergleich unterbewertet.

Quelle: Wachstums-Check TraderFox
Deutscher Mid-Cap-Favorit der Berenberg Bank, Nr. 3. Einhell (ISIN: DE000A40ESU3 – Kurs am 18.02.26: 82,90 Euro - Kursziel: 110,00 Euro, Kurspotenzial: 32,7 %
Einhell ist ein weltweit führender Hersteller und Vertreiber von Elektrowerkzeugen und Gartengeräten für den Heimwerkerbereich. Nachdem das Unternehmen 2022 die Umsatzmarke von 1 Mrd. Euro überschritten hat, strebt es bis 2029 einen Umsatz von 2 Mrd. Euro an. Dieses Ziel soll durch ein organisches Wachstum von etwa 10 %, gezielte Zukäufe und eine verstärkte Ausrichtung auf margenstarke Akku-Produkte erreicht werden. Die Experten erwarten ein jährliches Wachstum beim Ergebnis vor Steuern von 12 % (Zeitraum 2024-27) und halten ein Übertreffen der Margen-Prognose für 2025 für wahrscheinlich.
Differenzierung durch Preis-Leistungs-Verhältnis: Einhell hat sich frühzeitig auf den Markt für kabellose Werkzeuge spezialisiert. Das System ermöglicht es, über 300 verschiedene Werkzeugtypen mit einem einzigen Akku-Pack zu betreiben. Obwohl die Produkte preislich etwa 10 % bis 15 % unter denen von Branchenriesen wie Bosch oder Makita liegen, bescheinigen unabhängige Tests eine hohe Qualität. Durch diese konsequente Strategie als Preis-Leistungs-Sieger hat Einhell in seinem Heimatmarkt Deutschland die Marktführerschaft in seinen Segmenten erreicht.
Expansionsstrategie und Kundenbindung: Seit seiner Gründung in den 1960er Jahren hat Einhell seine regionale Präsenz massiv ausgebaut und ist heute in 34 Ländern aktiv, wobei einige der größten Heimwerkermärkte noch unerschlossen sind. Die Wachstumsstrategie basiert auf mehreren Faktoren: der regionalen Expansion, der ständigen Erweiterung des Akku-Sortiments sowie dem Vorstoß in den professionellen Markt. Das Geschäftsmodell setzt auf einen Lock-in-Effekt: Kunden, die einmal ein Gerät samt Akku besitzen, kaufen mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere Werkzeuge der Marke. Das Umsatzziel für 2029 impliziert eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 12,5 %.
Solide Finanzlage und Akquisitionspläne: Trotz des starken Wachstums ist Einhell nahezu schuldenfrei und weist aufgrund des primär organischen Aufstiegs nur minimale Firmenwerte (Goodwill) in der Bilanz auf. Das Unternehmen ist bereit für strategisch sinnvolle Übernahmen, wobei insbesondere Möglichkeiten für einen Markteintritt in den USA geprüft werden. Neben den Investitionen in das Wachstum schüttet Einhell zudem eine attraktive Dividende an seine Aktionäre aus.
Attraktive Bewertung und Potenzial für Anleger: Obwohl Einhell eine beachtliche Größe erreicht hat, wird das Unternehmen von vergleichsweise wenigen Analysten abgedeckt, was ein gewisses Entdeckungspotenzial für Investoren bietet. Die Bewertung erscheint attraktiv, da die Aktie mehr als 16 % unter den Multiplikatoren der Vergleichsgruppe gehandelt wird. Basierend auf einem Diskontierungsmodell wird ein Kursziel von 210,00 Euro (hochgerechnet auf die Vorzugsaktien) abgeleitet.

Quelle: Wachstums-Check TraderFox
Deutscher Mid-Cap-Favorit der Berenberg Bank, Nr. 4: Grenke (ISIN: DE000A161N30 – Kurs am 18.02.26: 15,08 Euro - Kursziel: 29,00 Euro, Kurspotenzial: 92,3 %
Grenke ist ein führender Anbieter von Small-Ticket-Leasing für mittelständische Kunden und verwaltet ein Portfolio von fast 11 Mrd. Euro in 31 Ländern. In den letzten fünf Jahren belasteten mehrere Faktoren den Aktienkurs: Die Pandemie dämpfte das Neugeschäftsvolumen, eine Short-Attacke im Jahr 2024 erschwerte zeitweise die Refinanzierung am Anleihemarkt, und der rasche Zinsanstieg ab 2022 drückte auf die Margen. Aufgrund der durchschnittlichen Vertragslaufzeit von vier Jahren wirken diese Effekte noch immer nach. Zudem führten verschlechterte makroökonomische Rahmenbedingungen ab 2024 zu höheren Risikokosten. Dennoch dürften die starken Neugeschäftszahlen der letzten Jahre nun den Zinsüberschuss stützen, wobei ab 2026 mit deutlich wachsenden Gewinnen gerechnet wird. Die Kaufempfehlung bleibt bei einem Kursziel von 29,00 Euro bestehen.
Potenzial für positive Überraschungen im Geschäftsjahr 2025: Grenke hat seine Prognose für das neue Leasingvolumen (3,2 bis 3,4 Mrd. Euro) bereits im Januar erfüllt. Beim Nettogewinn für 2025, dessen Zahlen im März erwartet werden, liegt die Zielspanne zwischen 71 Mio. Euro und 81 Mio. Euro. Während der Markt angesichts steigender Risikokosten teils mit einer Gewinnwarnung rechnet, gehen Experten davon aus, dass Grenke das untere Ende der Prognose mit 71 Mio. Euro knapp erreichen wird. Da der Berichtstermin am 12. März näher rückt, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer negativen Korrektur der Ziele, was der Markt positiv aufnehmen könnte.
Operativer Turnaround und Ausblick auf 2026: Es wird erwartet, dass 2026 den erfolgreichen Turnaround des Unternehmens unterstreichen wird. Da die schwächeren Jahrgänge aus der Pandemiezeit allmählich aus dem Portfolio auslaufen und durch margenstärkere neue Abschlüsse ersetzt werden, dürfte dies in den kommenden Jahren zu zweistelligen Wachstumsraten führen. Zwar liegt die Schadensquote 2025 über dem langfristigen Durchschnitt und wird sich 2026 voraussichtlich nur leicht verbessern, doch aufgrund der bereits hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr wird der Druck auf die Rentabilität durch zusätzliche Risikokosten als abnehmend eingeschätzt.
Attraktive Bewertung signalisiert Einstiegschance: Nach der Underperformance der letzten Jahre wird die Grenke-Aktie aktuell mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von nur 0,54 gehandelt, was nahe an Mehrjahrestiefs liegt. Angesichts einer erwarteten durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate beim Gewinn je Aktie von 30,9 % für den Zeitraum 2025 bis 2028 spiegelt die aktuelle Bewertung den bevorstehenden Turnaround nicht wider. Dies bietet aus Sicht der Analysten eine attraktive Einstiegsgelegenheit, um von der Erholung zu profitieren.

Quelle: Wachstums-Check TraderFox
Deutscher Mid-Cap-Favorit der Berenberg Bank, Nr. 5: Tonies (ISIN: LU2333563281 – Kurs am 18.02.26: 11,18 Euro - Kursziel: 14,50 Euro, Kurspotenzial: 29,7 %
Tonies ist ein Anbieter für digitale Kinderunterhaltung, der mit der Toniebox eine eigene Produktkategorie an der Schnittstelle von Spielzeug, Streaming und Gaming geschaffen hat. Das Unternehmen nutzt ein attraktives "Razor-and-Blade"-Modell: Die Toniebox dient als Basisgerät, während der Verkauf der Tonie-Figuren mit Audioinhalten für wiederkehrende Umsätze sorgt. Durch die Einführung der Toniebox 2 und Tonieplay im dritten Quartal 2025 wurde die Zielgruppe massiv erweitert und umfasst nun Kinder im Alter von 1 bis 9 Jahren (zuvor 3 bis 7 Jahre).
Optimistischer Ausblick auf die Ergebnisentwicklung: Für die Jahre 2026 und 2027 liegen die internen Umsatz- und EBITDA-Prognosen deutlich über dem Marktkonsens (EBITDA 2027E sogar um 14 %). Es wird davon ausgegangen, dass der Markt die positiven operativen Hebeleffekte unterschätzt, die durch die wachsende installierte Basis an Tonieboxen entstehen. Ein besonderes Highlight für den Sommer 2026 wird die Markteinführung der ersten Pokémon-Tonies sein, von der man sich aufgrund der enormen Popularität der Marke einen signifikanten Wachstumsschub verspricht.
Starker Jahresabschluss 2025 übertrifft Erwartungen: Am 5. Februar 2026 berichtete Tonies über einen starken Abschluss des Geschäftsjahres 2025. Der Umsatz im vierten Quartal lag um 6 % über den Konsensschätzungen, während das EBITDA die Erwartungen sogar um 17 % übertraf. Dieses Wachstum wurde von allen Regionen getragen, wobei insbesondere die Entwicklung im deutschsprachigen Raum (DACH) positiv überraschte.
US-Wachstum kompensiert Währungseffekte und DACH-Stärke: Im US-Markt erzielte Tonies im vierten Quartal einen Umsatz von 154 Mio. Euro. Dies entspricht einem Plus von 30 %, währungsbereinigt sogar von beeindruckenden 42 %, wodurch ein negativer Wechselkurseffekt von 12 % kompensiert werden konnte. In der DACH-Region stiegen die Umsätze um 17 % auf 82 Mio. Euro und lagen damit weit über der ursprünglichen Schätzung von 72 Mio. Euro. Dieser Erfolg wird primär auf die gelungene Markteinführung der Toniebox 2 und die allgemeine Portfolioerweiterung zurückgeführt.
Bewertung und langfristiges Gewinnpotenzial: Trotz eines starken Kursanstiegs in den letzten zwölf Monaten wird die Bewertung weiterhin als moderat angesehen. Das Unternehmen hat sich gegenüber makroökonomischen Widrigkeiten und Zöllen als widerstandsfähig erwiesen. Mit einem erwarteten durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum (CAGR) von 19 % und einer prognostizierten Steigerung beim Gewinn je Aktie von 65 % für den Zeitraum 2025 bis 2028 bleibt die Aktie aus Sicht der Analysten äußerst attraktiv.

Bildherkunft: AdobeStock_1676507638