Rheinmetall – Die geopolitische Großwetterlage spreche für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends beim Rüstungskonzern aus dem DAX

Geopolitische Konflikte wie in der Ukraine oder in Gaza, politische Spannungen rund um den Globus, ein verstärktes Sicherheitsbedürfnis und die Steigerung von Budgets von Verteidigungshaushalten habe laut Focus Money (Ausgabe 09/2024) bei Konzernen wie Rheinmetall [WKN: 703000, ISIN: DE0007030009] zu einem ungeahnten Auftragsboom in den letzten beiden Jahren geführt.

Das Ende der Fahnenstange sei laut Rheinmetall-Chef Armin Pappberger weiterhin nicht erreicht. Er gehe davon aus, dass sich in den nächsten sieben bis acht Jahren den Gesamtumsatz des Konzerns verdoppeln werde.

Verdopplung bzw. Verdreifachung des Umsatzes in den kommenden acht Jahren

Dem Handelsblatt gegenüber habe Pappberger angekündigt, die Kapazitäten für die Produktion von Pulver, das u. a. für Treibladungen von Artilleriegeschossen verwendet werde, an einigen Standorten zu verdoppeln bzw. zu verdreifachen.

Für rund 300 Mio. Euro baue Rheinmetall derzeit eine neue Munitionsfabrik in der Lüneburger Heide. Ab 2025 könne man dann jährlich 200.000 Geschosse herstellen, wie sie für die Panzerhaubitzen in der Ukraine verwendet würden.

Auftragsbücher mit über 11 Mrd. Euro allein für Waffen und Munition prall gefüllt

Rheinmetall sei gut ausgelastet mit der Produktion von gepanzerten Fahrzeugen, Waffen und Munition für das Militär. In einem zweiten Geschäftsbereich sei der Konzern als Zulieferer für die Automobilindustrie aktiv.

Für die ersten neun Monate des Jahres 2023 habe Rheinmetall gute Zahlen vorgelegt. Der Umsatz sei um 13 % auf gut 4,6 Mrd. Euro angezogen. Erwirtschaftet habe man drei Viertel der Erlöse mit dem Auslandsgeschäft. Pro Aktie habe der Gewinn von 3,93 auf 4,73 Euro zugelegt.

Mit einem Auftragsbestand von 11,3 Mrd. Euro allein für Waffensysteme und Munition (Stand Ende September) dürfe Rheinmetall weiterhin gut ausgelastet sein. Im Jahresvergleich habe sich dieser Wert mehr als verdoppelt.

Für das Gesamtjahr 2023 dürfe Rheinmetall einen Gesamtumsatz zwischen 7,4 bis 7,6 Mrd. Euro erzielt haben, nach 6,4 Mrd. Euro im Vorjahr. Focus-Money rät bei dem im März 2023 in den DAX aufgestiegenen Titel mit einem Kursziel von 470 Euro zum Kauf (18 % Potenzial).

Quelle: Qualitäts-Check TraderFox

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