Chartanalyse BASF: Chemieriese zwischen Nahost-Preismacht und charttechnischem Deckel!

Hallo Trader und Investoren,

heute werfen wir einen Blick auf die Aktie von BASF. Das Chemie-Unternehmen ist mit rund 47 Mrd. Euro an der Börse bewertet.

Die Aktie von BASF (BAS) befindet sich an einem Make-or-Break-Punkt. Der Chart zeigt eine starke Erholung seit Anfang 2026, aber die Widerstandszone bei 55 Euro ist ein harter Brocken. Die überkaufte Stochastik mahnt zur Vorsicht vor direkten Käufen am Widerstand. Die Aktie notiert aktuell unmittelbar an der massiven Widerstandszone, die sich zwischen 54 und 55 erstreckt. Diese Zone hat bereits 2023, 2024 und 2025 als "Deckel" fungiert. Ein nachhaltiger Ausbruch wäre ein starkes Kaufsignal. Mit einem Wert von 87 befindet sich die Slow Stochastic im überkauften Bereich. Das deutet darauf hin, dass die Aktie heißgelaufen ist und ein Rücksetzer bevorstehen könnte. Sollte das Papier korrigieren, liegen die nächsten Haltezonen bei rund 48,50, 45,50 und 40,50 Euro.

Bevorzugtes Szenario: Rücksetzer in der Seitwärtsrange abwarten.

Der Iran-Konflikt führt zu einer Marktabschottung, die BASF gerade eine hohe Preissetzungsmacht verleiht. Der Grund dafür ist, dass der Nahost-Konflikt die Kosten für Chemieimporte aus Asien in die Höhe getrieben hat. Wichtig ist der 30. April 2026. Hier veröffentlicht BASF die Q1-Zahlen und hält die Hauptversammlung ab. Der Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2025 liegt bei 2,25 Euro pro Aktie, was aktuell einer attraktiven Dividendenrendite von ca. 4,2 % entspricht. Trotz der temporären Preismacht lastet die Unsicherheit durch geopolitische Spannungen auf den Prognosen. Ein erneuter Anstieg der Erdgaspreise würde die Produktionskosten massiv in die Höhe treiben und den Ausblick verdüstern. BASF kämpft weiterhin mit hohen Standortkosten in Deutschland. Es ist möglich, dass trotz Preiserhöhungen eine Enttäuschung bei der Gewinnmarge droht.


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