Chartanalyse Vonovia: Bodenbildung trifft auf attraktive KGV-13-Bewertung!
Hallo Trader und Investoren,
heute werfen wir einen Blick auf die Aktie von Vonovia. Der Immobilienkonzern ist mit 23 Mrd. Euro an der Börse bewertet.
Der Blick auf das langfristige Bild von Vonovia (VNA) zeigt, dass sich die Aktie nach dem massiven Abverkauf der Jahre 2022 und 2023 in einer ausgeprägten Bodenbildungsphase befindet. Im Chart ist ein kurzfristiger Abwärtstrend (orange) eingezeichnet, welcher bereits nach oben verlassen wurde. Der Kurs kämpft gerade an der 40-Wochenlinie sowie am Widerstand bei rund 27,50 Euro. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Hürden wäre ein weiteres bullisches Signal. Die Marke um 30 Euro ist psychologisch und charttechnisch massiv. Darüber liegt bei 35 Euro mit der Kurslücke aus 2022 der nächste harte Widerstand. Das MACD-Histogramm dreht gerade ins Positive. Die Slow Stochastik zeigt in der überkauften Zone starkes Momentum. Der Bereich zwischen 22,50 und 23,50 Euro hat sich als sehr stabil erwiesen. Solange dieser Bereich hält, bleibt das positive Gap-Run-Szenario intakt.
Bevorzugtes Szenario: Long-Einstieg bei WSK über 27,50 Euro, SL unter 23,50 Euro.

Nach der massiven Korrektur der vergangenen Jahre mehren sich die Anzeichen für eine nachhaltige Bodenbildung im Immobiliensektor, da sich die Preise stabilisieren und die Mieten in Ballungszentren weiterhin robust entwickeln. Angesichts einer pausierenden Zinspolitik der EZB, sowie einem attraktiven 13er-KGV bietet Vonovia derzeit ein hohes Aufwärtspotenzial ohne "KI-Sorgen". Die DZ Bank hat in ihrer Studie vom 19. Februar die Einstufung mit "Kaufen" bei einem fairen Wert von 36,60 Euro bestätigt. Besonders wurden die planbaren Cashflows sowie das überproportionale operative Wachstum hervorgehoben. Während der Kapitalmarkt im Vorjahr die positiven Fundamentaldaten zugunsten der Zinspanik ausblendete, rückt nun die langfristig gesicherte Ertragskraft des Wohnimmobilienkonzerns wieder in den Mittelpunkt der Anleger.
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