Wer KI-Infrastruktur baut, braucht Speicher. Doch wer das Ausmaß dieser Nachfrage kennt, versteht, warum die Unternehmenslenker von Samsung, Micron und NetApp so ungewöhnlich offen über Rekordzahlen und ausverkaufte Kapazitäten sprechen.
SAMSUNG ELECTRONICS CO. LTD.
Der weltgrößte Speicherhersteller nutzt die starke Nachfrage nach Komponenten für KI-Rechenzentren, um Vertragspreise für DDR5-Modul-Chips im November um bis zu 60 % anzuheben.
Das Unternehmen wird voraussichtlich noch in diesem Monat die vollständigen Quartalsergebnisse veröffentlichen.
Höhere durchschnittliche Verkaufspreise und Begeisterung für Smartphones der KI- Generation sorgen wieder für Dynamik.
Das neue Surface-Laptop und das Surface Pro-Tablet sollen einige KI-Aufgaben ohne Internetverbindung ausführen können.
Der Technologiekonzern hat 50,1 Mio. Geräte ausgeliefert, verglichen mit 55,4 Mio. im Vorjahreszeitraum. Unter den fünf führenden Smartphone-Marken hat Apple den stärksten Rückgang verzeichnet.
Zuletzt schien das südkoreanische Unternehmen hinter seinen Konkurrenten zurückzubleiben. In Zukunft strebt der Elektronikkonzern an, den HBM-Sektor wieder anzuführen.
Da KI-Anwendungen exponentiell wachsen, erwartet Samsung, dass der HBM3E 12H eine optimale Lösung für zukünftige Systeme darstellt, die mehr Speicher benötigen.
Zumindest sei das DRAM-Geschäft im letzten Quartal 2023 profitabel geworden.
Der Smartphone-Markt hat sich in der jüngsten Vergangenheit schwach entwickelt. 2023 war laut dem Qualcomm-CEO ein Jahr der Korrektur.